Schloss Hohenschwangau im Allgäu, Bayern

Eine Perle der Geschichte und Kultur – ein Ausflug ins Schloss Hohenschwangau

Historisches

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde dieses Allgäuer Bauwerk im zwölften Jahrhundert als Burg Schwanstein und war bis 1535 Besitztum der Ritter von Schwangau.
Die schwer umkämpfte Festung erwarb 1832 Kronprinz Maximilian, der die Ruine im neugotischen Stil als Schloss Hohenschwangau neu errichten ließ.
Nach dem Tode König Maximilians II. wurde das Schloss von König Ludwig II. und seiner Mutter bewohnt.


Die anmutigsten Gemächer

Wenn Sie an einer Schlossführung teilnehmen, werden Sie von folgenden Räumlichkeiten besonders begeistert sein:

Der große Festsaal, der auch Helden- oder Rittersaal genannt wird, erstreckt sich über die ganze Breite des Schlosses. Die Decke wurde kunstvoll mit neugotischen Verzierungen geschmückt.

Das Hohenstaufenzimmer diente als Ankleideraum von König Maximilian II und König Ludwig II und war zusätzlich Musikzimmer. Die hübschen Wandbilder präsentieren besondere Ereignisse aus der Staufer Ära.

Im Tassozimmer, das nach dem italienischen Dichter Torquato Tasso benannt ist, schliefen König Maximilian II und König Ludwig II.
Durchgehend, also ohne Unterteilung, stellt die Raumbemalung aus dem Gedicht „Das befreite Jerusalem“, die Geschichte von Armida und Rinaldo dar.

Als Schreibzimmer benutzte die Königin das Berchta-Zimmer.
Hier können Sie herrliche Rankenornamente bewundern, welche die Saga von der Geburt Karls des Großen darstellen.

Das Schlafzimmer der Königin Marie, wird Orientzimmer genannt, weil es nach der Reise Maximilians in das Morgenland orientalisch eingerichtet wurde.

Ich wandelte verträumt durch die majestätischen Säle, schwebte bei den würdevollen Malereien zuweilen wie auf Wolken und weiß jetzt, dass dieses märchenhafte Schloss, sich nicht als Luftschloss dargestellt hat.